Der Anfang ist getan

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44 Gemeindevertreter nahmen am ersten Treffen zur Besprechung der Solarprojekte teil.

Mitte Februar fand am Green River das erste Treffen der Gemeinden zur Planung unserer Solarprojekte statt. Zuvor hatte unser Projekt-manager Kos Umion schon Gespräche mit Vertretern der lokalen und Distriktverwaltung geführt. Diese und die Gemeinde-vertreter befürworten das Vorhaben und haben uns schon ihre Unter-stützung zugesagt.

Zu dem Treffen waren Vetreter von zehn Gemeinden eingeladen, die vorher von Kos Umion und dem CBC National Office ausgewählt worden waren. Die beteiligten Gemeinden sind Yipru, Meinyapru/Simia, Auya/Usari, Yapru, Kopraru, Buna, Mokwais, Aminei, Dioru und Abauru. Es handelt sich dabei um Dörfer des Green River LLG (ein Verwaltungsbezirk im Vanimo/Green River Distrikt), die alle kaum Zugang zu Infrastruktur (wie Strom, Leitungswasser oder Gesundheitsversorgung) haben. Unter den Vertretern der Gemeinden befanden sich auch Sprecher der Frauen und Jugendlichen ihrer Dörfer. Außerdem kamen zum Treffen Vertreter der Kirchen und der Verwaltung.

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Kos Umion und Aron Dieru beim ersten Gemeindetreffen.

Nach der Begrüßung und einem gemeinsamen Gebet sprachen Kos Umion und sein Assistent Aron Dieru zu den Anwesenden über die gemeinsamen Pläne von Papua- Solar e.V. und CBC PNG. Sie betonten dabei, dass die geplanten Solar-Projekte allen Bewohnern der Gemeinden zugute kommen sollen – Frauen und Männer, genauso wie Kindern, Jugendlichen, Witwen und Waisen, Analphabeten und Menschen mit HIV. Sie wiesen jedoch darauf hin, dass dies nur mit der aktiven Mitarbeit der Gemeinden umsetzbar sei. Das beinhalte unter anderem die Unterbringung und Verpflegung des Projektteams, wenn es zu Besuch in den Dörfern ist.

Alle anwesenden Gemeindevertreter begrüßten das Vorhaben ausdrücklich. Sie bestätigten, dass Strom und elektrisches Licht ihnen das Leben stark vereinfachen könnte. Besonders die Frauenvertreterinnen sprachen sich für einen schnelle Umsetzung der Pläne aus. Eine der größten Sorgen der Gemeinden ist, dass gerade die Schulen und Krankenstationen in der Region keine Beleuchtung und Stromversorgung haben. Das erschwere besonders die Gesundheitsheitsversorgung, da ohne Strom keine Medikamente gekühlt und Geräte betrieben werden können.

Abschließend erklärte Kos Umion, dass ab Ende März Basisstudien zur Umsetzung des Projekts in jeder teilnehmenden Gemeinde durchgeführt werden sollen. Das Treffen endete nach zwei Stunden mit einem gemeinsamen Gebet.

Hier gibt es den kompletten Bericht von Kos Umion zum Nachlesen auf Englisch.

Here you can read the complete Meeting Report from Kos Umion.

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